Die gesunde Ernährung – Welches Futter soll ich meiner Katze füttern?

Welches Futter soll ich meiner Katze füttern?Trockenfutter? Nassfutter? Mit Soße? Mit Gelee? Eine artgerechte, gesunde Ernährung ist ein enorm wichtiger Teil bei der Katzenhaltung. Leider ist es oft schwierig für Neulinge sich zwischen den verschiedenen Arten, Marken und Sorten an Futtermitteln zurecht zu finden. Leider macht es einem die TV-Werbung nicht leichter. Als Katzenneuling vertraut man darauf, dass die Futtermarken, die „in aller Munde sind“ auch gut für die Katze sein müssen. Die Werbung suggeriert es einem ja auch. Hier muss ich euch leider einen Strich durch die Rechnung machen. Das meiste Supermarktfutter ist schlicht und ergreifend nicht gesund für eure Katze. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch ich musste mir erstmal viel anlesen. Wichtig ist nur, dass man sich als Katzenhalter informiert und sich mit dem Thema auseinandersetzt. Welches Futter artgerecht ist und worauf ihr lieber verzichten solltet, habe ich euch zusammengefasst. (Bewusst möchte ich hier noch nicht auf das Barfen, also die Rohfleischfütterung, eingehen, da dieses komplexe, umfangreiche Thema den Rahmen eines eigenen Beitrags verdient hat. Es sei aber erwähnt, dass das Barfen, wenn es denn richtig durchgeführt ist, eine artgerechte und überaus gesunde Ernährung für die Katze darstellt.)

Trockenfutter oder Nassfutter?

Die erste Frage, die stark polarisiert, ist, ob man seine Katze mit Trockenfutter füttern kann. Trockenfutter macht es dem Halter leicht; man kann es längere Zeit im Napf stehen lassen, es macht weniger Abfall und viele Katzen fahren auf Trockenfutter ab.

Krank durch Trockenfutter

Nierenprobleme

Jedem muss aber klar sein, dass Katzen ehemalige Wüstenbewohner sind und daher wenig Wasser trinken. Sie ziehen die meiste Flüssigkeit aus ihrer Nahrung (aus ihren Beutetieren). Dass Trockenfutter „trocken“ ist, kann sich wohl jeder denken. Besagtes gibt keine Flüssigkeit für den Katzenorganismus her. Trockenfutter entzieht dem Körper sogar Flüssigkeit. Demnach gehen mit einer Trockenfutterfütterung oft Nierenprobleme und Harnsteine Hand in Hand. Besonders Kater sind wegen ihres langen Ausscheidungsweges für Harngrieß u.a. anfällig und leiden stark darunter.

Übergewicht

Auch bei Übergewicht ist Trockenfutter oft der nicht oder zu spät erkannte Teufel. Wie oben beschrieben, entzieht das Trockenfutter dem Körper Wasser. Erst dann quellen die Stückchen im Magen auf. Da dies zeitversetzt geschieht, verspürt die Katze oftmals kein Sättigungsgefühl und frisst weiter. Erst nach dem Quellen ist ihr Magen dann voll und die Katze satt, sogar übersättigt. Darüber hinaus ist gerade Trockenfutter in seiner Zusammensetzung  für ohnehin schon moppelige Katzen mehr als ungeeignet (Getreide). Folgen eines krankhaften Übergewichts, wie Diabetes, Gelenkprobleme etc. werde ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen.

Trockenfutter füttern?

In wenigen Fällen ist eine Futterumstellung auf Nassfutter nicht möglich. Es gibt leider diese „Trockenfutter Junkies“, die lieber vor einem mit Nassfutter gefüllten Napf verhungern, als dieses anzurühren. Wenn das so ist und alles bei der Futterumstellung versucht wurde, sollte man bei der anhaltenden Trockenfutterfütterung jedoch unbedingt auf qualitativ hochwertiges Futter achten. Hier gilt: hoher Fleischanteil, kein Getreide, kein Zucker, keine Lockstoffe! Auch ein Trinkbrunnen wäre zu empfehlen, so dass die Katzen stärker zum Trinken animiert werden. Eine sporadische Fütterung von hochwertigem Trockenfutter als Leckerli oder wenn man mal über Nacht weg sein sollte, bringt ein gesundes Tier natürlich nicht um und ist auch vollkommen in Ordnung.

Hochwertiges Nassfutter

Was sollte drin sein, was nicht?

Wir haben gelernt: Man sollte bestenfalls nur Nassfutter füttern, welches bis zu 80% Feuchtigkeit besitzt (hier erkennt man also schon den großen Unterschied zu Trockenfutter!). Aber auch bei Nassfutter muss darauf geachtet werden, was genau drin ist. Zucker (z.B. auch deklariert als „Karamell“) sollte nicht enthalten sein, ebenso wenig Konservierungs- und Farbstoffe und EG-Zusatzstoffe (= E-Nummern, wie z.B. E338). Weitere Grundregeln, die man als Katzenhalter kennen sollte:

Kein Getreide!

Getreide, wogegen übrigens viele Katzen allergisch sind, bietet keinen Mehrwert für die Katze und dient lediglich als „Füllstoff“. So muss weniger Fleisch verarbeitet werden und die Herstellung wird günstiger. Demnach sollte auf getreidefreies Futter zurückgegriffen werden. Der Zusatz „getreidefrei“ ist mittlerweile oft schon vorne auf den Dosen lesbar. Außerdem sind viele Katzen allergisch gegen Getreide. Auch Soja ist ein gern eingesetzter Füllstoff, den die Katze nicht benötigt!

Gemüse und so?

Andere pflanzliche Bestandteile sollten minimal dosiert enthalten sein. Bis zu 10% Pflanzliche Bestandteile (wie Gemüse) im Nassfutter sind okay. Alles darüber ist, wie beim Getreide, lediglich Füllmittel (oft als „Pflanzliche Nebenerzeugnisse“ deklariert).

Fleisch!

Außerdem sollte der Fleischgehalt nicht unter 70% liegen (je mehr, desto besser). Katzen sind, anders als Hunde, reine Fleischfresser, daher ist der Fleischgehalt bei Katzenfutter enorm wichtig.

Tierische Nebenerzeugnisse…?

Ebenso sollte die Deklaration transparent sein. Gut ist es z.B., wenn aufgeführt ist, welche Innereien zu wie viel Prozent enthalten sind. Die Deklaration „tierische Nebenerzeugnisse“ hingegen ist nicht vertrauenswürdig und verschleiert was genau und wie viel davon im Futter enthalten ist, teilweise auch Schlachtabfälle.

Wie viel Taurin?

Taurin sollte auch beigefügt sein, da die Katze dies nicht in ausreichender Form selbst produzieren kann und ist u.a. für die Herzgesundheit einer Katze wichtig. Man sollte darauf achten, dass 50mg je Kilogramm Körpergewicht am Tag für die Katze im Futter ist. Wiegt die Katze 4kg, bräuchte sie also ca. 200mg Taurin am Tag. Enthält das Futter 1000mg Taurin auf 1kg Futter, müsste die Katze 200g am Tag von dem Futter fressen, damit der Tauringehalt gedeckt ist. Hier ist jedoch zu beachten, ob sich die Angabe des Taurins, wie vorliegend z.B. 1000mg Taurin pro 1kg, auf das gesamte Futter oder auf die Trockensubstanz bezieht. Hat ein Futter 70% Feuchtigkeitsanteil, sind in den verbleibenden 30% 1000mg Taurin pro 1kg enthalten. Dann muss man sich keinesfalls Sorgen machen, dass die Katze zu wenig Taurin erhält.

Calcium:Phosphor, Kalium:Natrium, Magnesium?

Das Calcium-Phosphor-Verhältnis sollte bei 1,2:1 liegen, um verschiedenste Erkrankungen der inneren Organe (z.B. der Nieren) zu verhindern und einen gesunden Knochen- und Muskelaufbau (und -erhalt) zu unterstützen. Auch Kalium und Natrium sollten in einem ausbalancierten Verhältnis zueinander stehen, was für den Wasserhaushalt und Nährstofftransport im Körper sowie ein gesundes Nervensystem unabdingbar ist. Magnesium ist wichtig für die Muskelfunktion, in zu hohen Dosen kann Magnesium allerdings die Bildung von Harnsteinen bedingen. Daher sollte der Magnesiumgehalt 0,1% in der Trockensubstanz nicht übersteigen.

Ich fasse zusammen:

kein Zucker
keine Farb- und Konservierungsstoffe
keine „E-Nummern“

kein Getreide
höchstens 10% andere pflanzliche Bestandteile

hoher Fleischanteil (>70%)
hoher Feuchtigkeitsgehalt
transparente Deklaration
Taurin (ca. 50mg pro 1kg Körpergewicht)
Calcium 1,2 zu Phosphor 1
Kalium 2,1 zu Natrium 1
max. 0,1% Magnesium in der Trockensubstanz

Zudem sei erwähnt, dass es noch verschiedenste andere Indikatoren gibt, um gutes Futter von schlechtem zu unterscheiden, was noch mehr Erklärung zur Nährstoffversorgung einer Katze bedarf. Obige Zusammenfassung deckt jedoch die wichtigsten Punkte ab. Kein Futter ist perfekt, das ist ganz natürlich. Füttert man jedoch mehrere hochwertige Marken, ist eine Unter- oder Überversorgung der Katze oft kein Thema. Mindestens drei, besser vier oder fünf verschiedene Marken zu füttern, ist ratsam. Zudem bereitet es euch und eure Katze auf den Ernstfall vor, falls sich irgendwann mal eine Textur verändern oder das Futter gar nicht mehr hergestellt werden sollte. Katzen sind oft eigen und verfallen in eine „Fressdepression“, wenn ihr geliebtes, gewohntes Futter auf einmal anders schmeckt. Daher ist es wichtig, dass man immer auch andere Sorten parat hat, an die die Katze gewöhnt ist. Ein hochwertiges Alleinfutter (es muss als „Alleinfuttermittel“ deklariert sein!) kann von Kitten, Senioren und erwachsenen Katzen gleichermaßen gegessen werden und wird auch vertragen. Kitten- oder Seniorfutter ist eine Erfindung der Futterindustrie und ist nicht notwendig.

Gutes hat seinen Preis, oder?

Hochwertiges Nassfutter muss nicht automatisch teurer sein als minderwertiges Supermarktfutter. Der Preis ist demnach kein Indikator für artgerechte, qualitativ hochwertige Marken!

Und selbst wenn der Preis minimal höher sein sollte (auch bei hochwertigem Futter gibt es günstigere, aber ebenso teurere Marken), so kann man sich als Halter nicht nur mit der Gesundheit seiner Katze trösten, sondern auch damit, dass Katzen viel weniger von dem hochwertigen Futtermittel benötigen, um satt zu werden. Man spart also an der Menge. Und oft bemerkt man, dass man somit gar nicht mehr Geld ausgibt, oft sogar weniger als vorher.

Außerdem bieten die verschiedenen Online Versandhändler, bei denen das hochwertige Futter zu bekommen ist, oft Rabatt an. Wenn man sich die monatliche Futterration nach Hause liefern lässt, lohnt sich das sehr und man freut sich immer wieder über den Mengenrabatt. Wir bestellen regelmäßig bei Zooplus und sind sehr zufrieden mit den Produkten und dem Service.


Abschließend gebe ich euch einen kleinen „Spickzettel“ an die Hand, den ihr bei eurem Nassfuttereinkauf dabei haben solltet. Er sortiert einige bekannte Sorten in „empfehlenswert“ und „nicht empfehlenswert“ ein. Ich kann leider keine Garantie geben, da sich die Texturen ab und an ändern, ich versuche die Liste aber aktuell zu halten. Da ihr jetzt allerdings wisst, wie man eigenständig hochwertiges Futter von schlechtem unterscheidet, könnt ihr mit einem Blick aufs Etikett erkennen, was ihr kaufen solltet und seid gar nicht erst auf die Liste angewiesen.

Verschiedene Nassfutter Marken, in "empfehlenswert" und "nicht empfehlenswert" eingeteilt.

Nachtrag: Terra Faelis wurde an Nestlé verkauft. Bislang (Stand vom 6. April 2017) hat sich noch nichts an der Qualität des Futters geändert. Allerdings gehen wir davon aus, dass dies der Fall sein wird. Dann wollen und können wir euch dieses Futter nicht mehr empfehlen. Bitte achtet in nächster Zeit selbst auf eine Veränderung in der Zusammensetzung. Aus Gewissensgründen versuchen wir auf Produkte von Nestlé zu verzichten – das muss aber natürlich jeder selbst entscheiden.

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17 Gedanken zu “Die gesunde Ernährung – Welches Futter soll ich meiner Katze füttern?

  1. Ja ja immer wieder schön zu lesen… Fünf Artikel, fünf verschiedene Gut- und Bäh-Listen. Kommt halt immer drauf an, welche Firma grade die Spendierhosen anhatte.
    Meine vier kriegen Animonda Carny und Gourmet Gold, getreide- und zuckerfreies Trockenfutter und *oh ich böse böse TTierquälerin * sogar ab und zu mal Leckerli.
    Und da ich meine Katzen einmal im Jahr komplett durchchecken lasse – inclusive Blutbild – bin ich sicher, dass es ihnen gut geht.

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    1. Hallo Jutta,

      ich schreibe immer offen meine Meinung und hier hatte sicherlich keiner „Spendierhosen“ an, das würde ich sonst auf meinem Konto sehen 😉

      Ich betreibe den Blog nicht geschäftlich, sondern privat und habe keinerlei Einnahmen aus diesem. Schickt mir eine Firma kostenlos etwas zum Testen zu, schreibe ich auch ehrlich darüber (wenn ich das Produkt nicht gut finde, schreibe ich das und begründe es auch) und gebe das transparent im Beitrag als Kooperation an. Alles andere könnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Rechts in der Seitenleiste kannst du auch den Blogger Relations Kodex sehen. Wir Blogger, die diesen auf ihrer Seite haben, verpflichten uns zu Ehrlichkeit und Transparenz. Mir persönlich ist das wirklich sehr wichtig, weil mir die Gesundheit und das Wohlbefinden von Tieren (auch von anderen) am Herzen liegt.

      Wir sündigen übrigens auch ab und an (Malzpaste, auch mal ein Stück Käse oder die Reste aus dem Joghurtbecher und nicht immer nur Trockenfleisch oder so) und finden das nicht schlimm, so lange es eben in Maßen passiert. Auch getreidefreies Trockenfutter landet mal in den Näpfen, wenn ich für eine Nacht nicht Zuhause bin. Da bin ich pragmatisch. Auch zwischendurch, wenn ich merke, dass der Bande langweilig ist, wird mal eine Hand Trockfutter durch die Wohnung geworfen, so dass die dicken Fellhintern mal wieder in Bewegung kommen.

      Ein jährlicher Check-Up, wie du ihn beschreibst, ist durchaus vernünftig und sollte jeder Katzenhalter als seine Pflicht ansehen.

      Ein schönes Restwochenende dir und deinen Fellnasen wünschen die Minzekatzen.

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    2. Übrigens noch ein Nachtrag: Jedes Futter, das wir in die Liste aufgenommen haben auf der Seite „gut“, haben wir auch selbst getestet und wird bei uns gefüttert. Gerade deswegen ist die Liste auch nicht so lang. Wir empfehlen nichts, was wir nicht selber in den Näpfen haben 😉

      Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins Dunkle bringen.

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  2. Hi,
    sehr gut beschrieben, das fasst alles zusammen was ich auch gelernt habe. Die Liste finde ich top als Anhaltspunkt. Hast Du wirklich schön gemacht.
    Animonda Carny gehört für mich nicht so wirklich auf grün denn das wurde im letzten Jahr sehr viel schlechter, aber es ist immer noch einiges besser als die Marken auf der rechten Seite.
    Das Royal Canin Diätfutter vom TA für mein Moppelchen werde ich heute noch mal kritsch beäugen 😉
    Tolle Katzen hast Du, mach weiter so. Ich finde Deinen Blog und die Tips spitze 🙂 Liebe Grüße

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    1. Vielen Dank, Sandra! Lob hören wir immer gern…
      AC gehört wirklich eher in einen mittleren Bereich, ebenso z.B das Topic (ehemals Lux). Es ist nicht das beste Futter, ist aber in Ordnung, weil es kein NoGo enthält und vor allem günstig ist, was für manch einen ein wichtiges Kriterium ist. Auch wir füttern immer mal wieder Carny, wenn das andere Futter aus der Bestellung teurer ist. So gleicht sich das dann preislich aus.
      Liebe Grüße!

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    2. Sandra deine Antwort finde ich sehr hilfreich, weil ich Animonda Carny auch gerne testen würde.
      und das trotz Rindfleisch (eine meiner Katzen verträgt das nicht)

      @ Katzenminzemietzekatze

      ich habe bei Marktkauf/Edeka von der Hausmarke EDEKA ein Katzenfutter entdeckt
      das heißt EDEKA100% Huhn bzw. EDEKA100% Rind und kostet in der 400g Dose nicht die Welt
      hast du das schon probiert.
      Die Sache ist, dass das das einzige Geschäft im Umkreis ist wo man zu Fuß hinkommt, so das ich auch mal mein Kind schicken kann.
      Als Notfalldose sozusagen. Also von der Konsistens vergleichbar mit Smilla weicher, wenn man die Dose öffnet drückt das Futter nicht raus. Die Katzen haben es gegessen aber es blieb was über und sie waren Hungrig.
      bei Smilla bleibt was übrig und sie sind satt.

      aber soweit ich gelesen haben glaube ich brauchbar

      LG

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      1. Ich habe das Futter noch nicht näher angeschaut. Ich kann ja mal beim nächsten Einkauf auf die Deklaration schauen. Wenn diese okay ist, könnte ich es auch mal testen. Wenn ich was zu beanstanden habe, schreibe ich dir das hier 🙂

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      2. Ich hab neulich mal geschaut: Das Edeka Katzenfutter enthält laut Deklaration kein Zucker und kein Getreide, was schon mal gut ist, allerdings ist es ganz und gar nicht transparent, weil nur „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ dasteht. „Tierische Nebenerzeugnisse“ tarnt u.a. minderwertige Schlachtabfälle, auch Federn etc. – Das ist also nicht sehr vertrauenswürdig. Allerdings ist es für den Notfall besser als viele andere Alternativen in Supermärkten.
        Ich hoffe, ich konnte dir helfen 🙂
        Viele Grüße!

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      3. Danke,
        Ich hab eine Excel Tabelle angelegt für die Futtersorten
        Mit ihren Zusätzen, da viel mir auch auf, wie wenig auf der Dose steht. Aber für die Not geht es.
        Mir ist es halt wichtig auch Futtersorten zu kennen die ich mal schnell um die Ecke kaufen kann.

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  3. Ich muss dich mal loben,
    so einfach und gut erklärt habe ich noch kein Futtervergleich gefunden und ich habe mich mit dem Thema schon auseinandergestetzt.

    Ich habe in der letzten Zeit immer mal wieder nach einem Zweitfutter gesucht und auch schon einiges ausprobiert.
    Mein Futter steht auf der grünen Liste
    und die Sorten die ich in die Auswahl zum testen gelegt habe auch.
    nun kann ich ausprobieren.
    Leider sind auch schon Sorten ausgeschieden.

    Und ich hab den Link meiner Freundin geschickt, weil die ihrem neuen Kater Felix gibt
    und ich ihr erst mal gezeigt habe was da drin ist. Getreide, Zucker

    ihre vor kurzen verstorbene Senioren – Trofukatze hatte unter anderen Niereninsufiziens

    LG Christin

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    1. Ich danke dir für dein Lob! Wir geben uns auch mächtig Mühe, um hier einige Katzenhalter für das Thema zu sensibelisieren. Gerade weil eine schlechte Fütterung viele Probleme bedingt, die so nicht sein müssten. Gerade Nierenprobleme, wie du berichtest, sind keine Seltenheit unter Katzen.
      Futter ist aber, ja, auch Geschmacksache 😉 Und gerade die hochwertigen Döschen sind nicht immer (sofort) beliebt. Granata, Catz Finefood und Feringa haben eine hohe Akzeptanz. Neben Macs sind das die Sorten, die auch wir täglich füttern. Ab und an Carny, MJAMJAM, Bozita (weil heiß und innig geliebt) und immer mal wieder zwischendurch etwas ganz anderes oder ein paar Monate mehr von dieser oder jener Sorte. Unsere Herren sind glücklicherweise nicht mäkelig.
      Danke nochmal für dein Lob!
      Wir lesen uns! 😉

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  4. Hallo,
    danke für den Bericht. Leider macht uns unser großer Kater grade voll die Probleme, seit sein kleiner Bruder da ist. Louis frisst nicht sonderlich gut, sein Nassfutter rührt er kaum an und stellen wir ihn Trockenfutter hin, frisst er zumindest ein bisschen. Problem ist, dass der kleine immer dazu kommt und dem großen weg fressen will und der große geht dann einfach und lässt sein Futter stehen. Was können wir tun?
    Lieben Gruß.
    Moni

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    1. Hallo Moni, Louis und kleiner Bruder von Louis!

      Es ist normal, dass Katzen bei der Hitze, die grad über Deutschland hängt, nicht gern und auch nicht viel fressen. So gut es geht, sollte man viele kleine Portionen über den Tag verteilt füttern. Wir mögen ja auch keine vollen Bäuche, wenn es so heiß ist.

      Bekommt der Kleine (denn für Kitten gilt bis zum 1. Geburtstag „all you can eat“) denn genug Futter oder lässt er seinen Napf dann einfach unangetestet und geht an Louis‘?

      Wenn du dir große Sorgen machst, ist es vielleicht ratsam die beiden vorerst räumlich für die Mahlzeiten zu trennen, so dass jeder seine Ruhe beim Fressen hat.

      Animieren kannst du Louis bestimmt mit Thunfisch und dessen Saft. Das kann man gut ins Nassfutter mengen. So reicherst du das Nassfutter noch mit Flüssigkeit an und Thunfisch kann keiner Katze widerstehen 😉

      Es gibt auch Ergänzungsfutter (zum Beispiel von Cosma), was man unter das Nassfutter mischen kann. Das hat dann den gleichen Effekt wie beim Thunfisch.

      Lass das Trockenfutter lieber weg und versuche Louis bei der Hitze so gut es geht Nassfutter schmackhaft zu machen. Katzen trinken eh schon zu wenig und bei der Hitze auch noch Trockenfutter zu geben, kann unschöne Folgen für die Nieren haben.

      Küsschen an die Radiegumminase! Hoffe sehr, dass ihr das hinbekommt.

      Liebe Grüße, die Minzekatzen

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