Berlin: Katzen weggefangen und weitervertickt

Katzenminzeminzekatze berichtet über Tierschutz Neuigkeiten in Berlin.

Heute habe ich durch Facebook von einem durchaus ominös anmutenden ebay-Kleinanzeigen Inserat erfahren. In Wedding scheint jemand verschiedene Katzen zu halten. Diese sehen den Katzen auf diversen Suchinseraten in näherer Umgebung oft überaus ähnlich. Die Katzen sind in 13353 Berlin zum Verkauf ausgeschrieben.

Die Inserate sind sehr oberflächlich geschrieben. Es wird nicht viel zu den Tieren gesagt. Daher liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei den angebotenen Katzen nicht um die des Verkäufers handelt.

Vermisst ihr selbst eine Katze in Berlin oder Brandenburg, sogar in unmittelbarer Umgebung, zögert nicht und schaltet schnell die Polizei ein! Schon morgen könnte euer Tier an einen (ahnungslosen) Käufer weiterverkauft werden. Das macht es euch nur noch schwerer euren Stubentiger zu finden.

In besagtem Fall haben schon mehrere Halter mit der Polizei und auch dem Veterinäramt korrespondiert. Um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden, werde ich über das polizeiliche Vorgehen vorerst nicht genauer berichten.

„Kater Zappa“ – Tierquälerei vor meiner Haustür

Katzenminzeminzekatze berichtet über Tierschutz Neuigkeiten in Berlin.

Traurig berichte ich über eine Nachricht, die mir zu Ohren gekommen ist: Dem bekannten Kiez-Kater Zappa wurde in der Nacht zum 1. Mai 2016 wahrscheinlich ein Reizgas direkt in die Augen gesprüht. Zappa ist ein Tigerkaterchen, dem ich schon öfter begegnen durfte. Ich wohne selbst in der Nähe des Savignyplatzes in Berlin Charlottenburg, wo Zappa die Gäste in der Kneipe „Zwiebelfisch“ stets freundlich begrüßte und draußen seine Runden drehen konnte.

Ob Zappa jemals wieder richtig sehen wird, ist ungewiss. Im Kiez hängen Zettel aus, die vor dem Täter warnen. Habt ihr selbst Katzen und wohnt in der Nähre, seid bitte doppelt vorsichtig!

Bitte, bitte, meldet euch bei dem Lokal oder der Polizei, wenn ihr etwas gesehen habt.

Katzenbaby Mino – gequält und ausgesetzt

Aus aktuellem Anlass möchte ich über ein sehr ernstes Thema schreiben, Tierquälerei. Vielleicht ist dem einen oder anderen Katzenbaby „Mino“ aus Köln ein Begriff. Das wenige Wochen alte Katzenkind wurde mit Flüssigkleber eingeschmiertem Körper und am Gesicht angeklebten Pfötchen gefunden. Nach einer Rettungsaktion konnte Mino in mühsamer Arbeit vom Kleber befreit werden und ist außer Lebensgefahr. Wegen der giftigen Dämpfe des Klebstoffs kann man aber eine mögliche Langzeitschädigung leider nicht ausschließen. Das Tierheim Köln Zollstock beherbergt den kleinen Mino bis er vermittelt werden kann. Dann wird er hoffentlich ein schönes Zuhause finden. Ich ziehe vor eurer Arbeit den Hut, liebes Tierheim Köln Zollstock!

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